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Mittwoch, 24. Juni 2020

Meine neue Heimat



Jetzt wo ich das schreibe, sitze ich auf meinem Balkon, höre den Bach unten rauschen, die Vögel erzählen sich noch schnell ein paar Geschichten vor dem schlafen gehen. Es ist 20:45 Uhr

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Ich bin so glücklich hier draußen, mitten in der Natur, alles in mir kommt zur Ruhe, es scheint so, als sei nichts mehr so wichtig, was schnell gemacht werden müsste, es gibt hier keine Hektik.
Heute fuhr ich in die Gemeinde um mich anzumelden, es ging relativ schnell und man war sehr freundlich. Anschließend musste ich noch nach Graz zu einer langjährigen Freundin, ich hatte für sie einen Brotbackautomaten, den ich ihr schenken wollte, ich brauche ihn nicht mehr und sie hat sich sehr darüber gefreut. Wir plauderten ein wenig bei einem Kaffee und erzählten uns ein paar Neuigkeiten. Dann fuhr ich wieder nachhause. ich merkte wie sehr ich mich eingeengt fühlte in dieser Stadt, viele Menschen waren hektisch unterwegs und so viele Autos. Du liebe Zeit, was bin ich froh, das ich diese Zeit schon lange hinter mir gelassen habe. Ich atmete richtig erleichtert auf, als ich in meinem jetzigen Zuhause ankam.
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Es dauerte nicht lange und ich beam Besuch von einem Nachbarn, der zwei Kilometer den Berg rauf wohnt, er parkte seinen Traktor in meiner Auffahrt und sagte mir, er wolle mal Hallo sagen. Ich fand das sehr nett und so bat ich ihn herein zu kommen. Wir plauderten ein bisschen und ich erfuhr dabei etwas über den alten Besitzer des Hauses und ein paar andere Dinge. Nach einer Stunde verabschiedete sich der Nachbar und meinte noch, ich solle doch mal bei ihm und seiner Familie vorbeischauen, sie würden sich sehr freuen.

Eine gute Stunde später war ich gerade mit einem meiner Hunde unterwegs und beim Rückweg zum Haus, hörte ich hinter mir eine Auto, welches langsamer wurde, ich drehte mich um und die zwei Männer begrüßten mich freundlich, es stellte sich heraus, dass sie ein paar Meter weiter von mir wohnten, und auch sie luden mich ein mal auf Besuch zu kommen, sie haben einen  großen Fischteich. Die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich, ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.

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Und mit diesem Foto sag ich für heute auf Wiedersehen 😂
Meine zwei Mädels fix und fertig nach einem Tag im voll Action, Spiel & Spaß

Montag, 27. April 2020

Kraft tanken

Letztes Wochenende war mir so gar nicht  nach siedeln, doch wollte ich trotzdem beim Haus sein, denn ich fühle mich dort so wohl. Aber da leer hinfahren für mich keine Option ist, beschloss ich, wenigstens Kleinzeug mit zu nehmen. Am Sonntag nahm ich einiges mit, räumte es ins Haus, setzte mich anschließend mit einem Rätselheft auf meinen Balkon und genoss das schöne Wetter. Die Hunde knabberten beide jeweils an einem Knochen und so waren wir alle drei glücklich und entspannt. 

Nach einer guten Stunde, beschloss ich dann noch schnell ein Regal für den Keller zusammen zu bauen, dann hatte ich das nämlich auch endlich fertig.
Ja, ihr merkt es schon....so lange kann ich keine Ruhe geben, wenn ich weiß, was noch alles gemacht werden muss. 😂
Aber das war es dann auch, ich hab diesmal nur das eine Regal zusammen gebaut 😂😂


Denn anschließend nahm ich mir meine zwei Hunde und wir spazierten in den Wald. Dieser Wald fasziniert mich, denn es ist ein wunderschöner Mischwald mit Birken, Tannen, Fichten, Ahorn, Lärchen, Buchen.... auf diesem Foto sieht man es leider nicht so gut, aber die Atmosphäre hat mir in diesem Moment so gut gefallen, deswegen machte ich dieses Foto.


Dieser Wald wirkt so freundlich, man geht wirklich gerne dort spazieren und ich fand auch einen gefällten Baum, der schon länger dort liegt, er war voll mit eingetrocknetem Harz. Ich nahm mir ein bisschen mit von dem Harz, denn damit möchte ich wieder eine Wund Heilsalbe machen.


Die Natur hat so viel schönes und wertvolles für uns und ich bin so dankbar dafür, dass ich das Wissen um vieles habe und es auch nutzen kann.

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Am Rückweg entdeckte ich dann noch Löwenzahn, der aus einer Felsspalte wächst


und dieses Moos Geflecht, das ebenfalls an einem Felsen zu finden war


Die Natur ist einfach etwas wunderbares 💖

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, bis bald..... 

Dienstag, 17. März 2020

Spaziergang

Letzten Sonntag hatte ich mir ein bisschen Zeit mit den Hunden gegönnt bevor ich beim Haus angefangen hatte mit der Arbeit. Ich dachte mir, ich gehe ein bisschen spazieren um zu sehen wie die Gegend rundherum so ausschaut. Ich wusste ja schon dass ich mitten im Grünen bin, also viel Wald und so, aber als ich so dahin spazierte war ich überwältigt von so viel Schönheit und die Ruhe und Kraft die diese Gegend auf mich hatte. In der Nacht von Samstag auf Sonntag war es klirrend kalt und es hat auch ein wenig geschneit, ich lebe dann nämlich auf 880 Metern Seehöhe, da herrscht schon noch ein bisschen ein anderes Wetter im März.


Ist dieser Ausblick nicht traumhaft schön?





Auf meinem Balkon war der Tisch ein bisschen mit einer Eisschicht überzogen


Die Hunde hatten ihren Spaß, als ich kleine Schneebälle formte und sie runter warf.
Später, so gegen Mittag war der Schnee dann verschwunden.


Samstag, 22. Februar 2020

Entdeckungen

Jetzt ist wieder Saison für die Holzarbeiter, da wo ich jetzt im Moment noch zu Hause bin werden ganze Berge abgeholzt, es erschreckt mich zu sehen, wie aus einem Berg, der voll Wald war plötzlich nichts mehr steht, nur mehr die Baumstümpfe. Es macht mich traurig, denn als ich hier her zog waren es ringsum Wälder, einige Stellen waren 2008  dem Sturm Paula damals zum Opfer gefallen, doch es waren immer noch sehr viele Bäume da. Und jetzt? Täglich höre ich die Motorsägen. Eines Tages ging ich spazieren, den Berg rauf, war einfach nur fassungslos wie die Bäume schwanden. Da kam mir jemand entgegen und wir redeten ein bisschen. Ich sagte zu dem Mann: Es ist so schade, dass hier alles abgeholzt wird, es schaut schrecklich aus, da stehen nirgends mehr Bäume....alles weg.

Der Mann gab mir folgende Antwort:
Ach das alles hätte schon vor 30 Jahren weg gehört, ist doch eh für nix der Wald.

Ich war geschockt! WIE kann man nur so denken???
Zunächst war ich einfach nur sprachlos, dann aber sagte ich zu ihm: UND warum gehen sie dann hier im Wald spazieren, wenn der Wald ihrer Meinung nach eh für nix ist??
Ich drehte mich um und ging weiter, ohne auf eine Antwort zu warten. Ich war so wütend.

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Eine schöne Entdeckung hatte ich aber auch noch, es handelt sich um ein altes Steinhaus, welches uralt ist, ich weiß leider nicht wie es mal ausgesehen hat, es ist jetzt nur mehr eine Ruine. Aber es war groß, bzw. hoch, das konnte ich sehen. Auf den Bilder wirkt es eher klein, doch ich war im inneren und hinter der Mauer ging es auch noch weiter. 

Die Vorderseite



Das ist die Rückseite des einstigen Gebäudes

Etwas entfernter sieht es so aus, da wirkt es so klein


Doch zwischen dem Mauer Ende und dem Jäger Häuschen waren auch noch Steine, da wachsen inzwischen die Bäume aus den einstigen Räumen.
War spannend es zu erkunden. Vielleicht gibt es irgendwo eine Geschichte dazu, ich werde mal recherchieren, dann werde ich es hier dazuschreiben


Freitag, 20. Dezember 2019

Der Wunsch nach Entschleunigung

Unsere Zeit ist hektisch, schnell lebig, laut. Manchmal wünscht man sich, man hätte einen STOP Knopf. Manchmal wird einem alles zu viel, man braucht Zeit um durch zu atmen, um wieder ruhiger zu werden, die eigenen Batterien wieder aufzuladen und zu Kraft zu kommen.



ENTSCHLEUNIGUNG

Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie man wieder zur Ruhe kommt. Doch Entschleunigung ist so wichtig.  Sie ermöglicht uns wieder zu uns selbst zu finden.

Möglichkeiten zur Entschleunigung: Raus in die Natur, ruhig auch mal einen Baum umarmen und sich da rein fühlen. Rieche die Natur, nimm sie bewusst wahr, hebe Laub auf, halte es in deinen Händen und fühle wie es sich anfühlt.

Nimm dir eine Handvoll Wald Erde und fühle sie bewusst, rieche daran, so kannst du dich mit der Natur verbinden und sie stärker wahrnehmen. Atme tief durch, fülle deine Lungen mit dieser Waldluft, komm zur Ruhe. Ich wünsche dir viel Spaß bei diesem Erlebnis.