Dienstag, 26. November 2019

Wege.....


Manchmal geht man einen Weg, ohne ihn zu kennen. Man weiß nicht wohin dieser Weg führt, man geht ihn einfach und vertraut darauf, dass es der richtige Weg ist.


Doch was ist, wenn dieser Weg der falsche ist, wenn dieser Weg nicht an das Ziel führt, welches man sich vornimmt.


Es gibt Wege, die laden dazu ein gemütlich entlang zu gehen, es gibt Wege die steinig und schwer sind, und es gibt auch Wege die schön und zauberhaft sind. Manchmal steil bergauf, manchmal auch bergab. Es bleibt jedem selbst über, welchen Weg man wählt.

Wo endet der Weg? Was wird man vorfinden? Ist es der Weg der genau ans erhoffte Ziel führt, oder wartet auf diesem Weg eine Überraschung die so ganz anders ist als gedacht?

Nun ja, egal welche Wege wir auch beschreiten. Egal ob wir diesen Weg alleine gehen oder gemeinsam, es ist ein Weg der entweder einlädt weiter zu gehen oder umzukehren. Was man daraus macht, liegt an einem selber.


Montag, 25. November 2019

Stille

Stille....eine ganz eigene Stille...selbst die Krähen und die Raben bleiben stumm, geben keinen Laut von sich. Das Laub, nass vom Regen und der Nebel zieht seine Spur. Umgibt mich, hüllt mich ein.




Ich gehe den Weg entlang, sehe den Waldrand links und rechts von mir kaum noch. Ich fühle mich wohl, es ist so, als bin ich in Sicherheit, als wenn mir nichts geschehen könnte.


Der Weg den ich gehe steigt an, meine Schritte werden langsamer und dann nach mehreren Metern bleibe ich stehen. Da ist etwas, ein eigenartiges Gefühl....irgendwas passt nicht mehr, fühlt sich falsch an. Ich höre in diese eigenartige Stille hinein und dann zerreißt der Ruf einer Krähe die Stille. Ich schrecke mich, denn es kommt so plötzlich. Aber ich weiß, ich muss umkehren, muss zurück, darf nicht weitergehen!




So drehe ich um und mach mich auf den Rückweg, habe 45 Minuten zu gehen bis ich wieder zu Hause bin. Es fängt an ganz leicht zu nieseln, Winzige kleine Tropfen fallen auf die Erde und auf das Laub. Ich fühle mich nicht wohl, ein Gefühl in mir lässt einen Alarm auftauchen. Meine Schritte werden schneller, irgendwie habe ich das Gefühl, es ist etwas ganz nah am Waldrand. Wenn es Wildschweine sind wird es gefährlich, denn mit dieses Tieren ist nicht zu spaßen. Ich gehe schneller und horche auf jedes mögliche Geräusch im Wald. Dann vernehme ich ein Geräusch welches einem fahrenden Auto gleicht und ja, ich habe recht. Es ist ein Auto. Erleichtert atme ich durch und gehe weiter, froh, dass ich ein Auto sehe und nicht auf Wildschweine treffe. Dann komme ich zu einer Biegung und ein bisschen bewohntes Umfeld erstreckt sich mir.



Jetzt bin ich wieder ganz ruhig, auch wenn ich noch einen weiten Weg nachhause habe, so kann ich ihn trotzdem genießen.